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Ministerin im Wohnzimmer

 Pressereise der Ministerin zum Thema „gute Pflege“ führt nach Speyer West

Hoher Besuch in Speyer West: Eine Pressereise zum Thema "gute Pflege" führte Sabine Bätzing-Lichtenthäler, die rheinland-pfälzische Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, am 10. August zu drei ausgewählten Pflegeprojekten in Rheinland-Pfalz, die einen Einblick in neue Angebote geben und wichtige Lösungsansätze für die Weiterentwicklung einer guten pflegerischen Versorgung veranschaulichen.

Eine ihrer Stationen war die Domstadt. Hier informierte sie sich in der Quartiersmensa plus St. Hedwig ("Q + H"), aber auch direkt bei Betroffenen über "am liebsten daheim", das aktuellste Projekt des städtischen Wohnungsunternehmens GEWO Wohnen.

„Ich freue mich sehr, dass unser Projekt durch diese Pressereise weitere Aufmerksamkeit bekommt", so GEWO-Geschäftsführer Alfred Böhmer. Schon seit Jahren hat es sich die GEWO auf die Fahnen geschrieben, das Gemeinwohl, den Zusammenhalt und den langen Verbleib in den Quartieren zu fördern. Für Speyer West hat die GEWO ein umfassendes Konzept entwickelt, das in mehrfacher Hinsicht Barrieren abbaut und es so Menschen trotz körperlicher Beeinträchtigungen oder fortgeschrittenen Alters ermöglicht, in der vertrauten Umgebung bleiben zu können und dort ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Der Wunsch vieler Menschen, trotz körperlicher Einschränkungen so lange wie möglich in ihrem Quartier wohnen bleiben zu können, stand Pate für das Projekt "am liebsten daheim", das die GEWO in Kooperation mit dem Pflegeteam Handermann und Schäfer ins Leben gerufen hat. Seit nunmehr einem Jahr stellt das Pflegeteam mit seiner professionellen Unterstützung die ambulante Gesundheitsversorgung im Quartier sicher – rund um die Uhr, ganz nach Bedarf und ohne Betreuungspauschale. Stützpunkt des Teams, das natürlich auch berät, gute Tipps gibt, pflegende Angehörige unterstützt oder Pflegemittel organisiert, ist das Begegnungszentrum "Q + H". Hier betreibt das Team auch das Quartierscafé und die Tagespflege Luna. Bezahlbare und barrierefreie Wohnungen in direkter Nachbarschaft runden das Angebot der GEWO  ab. Neu hinzu kommt nun ein wöchentlicher "Generationen-Treff", der Kontakte zwischen Jung und Alt, gemeinsame Aktivitäten und ehrenamtliches Engagement ermöglicht. "Was wir hier an pflegerischer und nachbarschaftlicher Unterstützung anbieten, sorgt für eine bessere soziale Vernetzung und ist bisher einmalig in Speyer“, erklärte Oberbürgermeister Hansjörg Eger, der die Ministerin begrüßte.

Besser als durch einen kleinen Rundgang durchs Quartier konnte Sabine Bätzing-Lichtenthäler das Konzept von "am liebsten daheim" nicht kennenlernen: Im heimischen Wohnzimmer gewährten ihr Mieterinnen und Mieter, die seit kurzem in einer der neuen, barrierearmen oder sogar barrierefreien GEWO-Wohnungen leben, einen Einblick in ihren Alltag. Sie erzählten, was sie dazu bewogen hat, hierher zu ziehen und warum sie das innovative Pflegeangebot zu schätzen wissen. "Das ist ein Ort, wo die Menschen alles aus einer Hand bekommen und wo sie sorglos alt werden können", stellte die Ministerin fest. "Die Landesregierung fördert die Entwicklung solcher Projekte mit einem professionell organisiertem Hilfe-Mix. Und was hier umgesetzt wurde, ist beispielhaft."